„Etwas gemeinsam unternehmen wäre schön. Aber bitte nichts, bei dem man besonders sportlich sein muss.“
Kommt euch dieser Gedanke bei der Planung eures Betriebsausflugs bekannt vor? In einem Team treffen unterschiedliche Menschen aufeinander. Einige bewegen sich gerne, andere sind bei neuen Aktivitäten erst einmal zurückhaltend. Manche lieben Wettbewerbe, während andere ihren freien Nachmittag lieber ohne Punkte und Ranglisten verbringen möchten.
Ein Betriebsausflug im Allgäu kann Bewegung, gemeinsames Ausprobieren und Zeit zum Reden verbinden. Entscheidend ist, wie ihr die Aktivität auswählt und welchen Rahmen ihr dafür schafft.
Was bedeutet ein Teamevent ohne Leistungsdruck?
Ohne Leistungsdruck bedeutet, dass niemand etwas Bestimmtes schaffen oder vor der Gruppe beweisen muss. Ihr dürft Neues ausprobieren, Fehler machen und unterschiedliche Erfahrungen sammeln.
Eine Aktivität kann durchaus herausfordernd sein. Der Unterschied liegt darin, ob ihr miteinander etwas entdeckt oder euch gegenseitig bewertet.
Für die Planung helfen deshalb diese Fragen:
- Gibt es einen einfachen Einstieg ohne Vorkenntnisse?
- Können die Teilnehmenden ihr Tempo selbst mitbestimmen?
- Sind Pausen möglich?
- Gehören Wettbewerbe oder Vorführungen zum Programm?
- Wie wird mit unterschiedlichen Voraussetzungen umgegangen?
Besprecht diese Punkte mit dem Anbieter. So entsteht ein klareres Bild als durch die allgemeine Aussage, ein Angebot sei „für alle geeignet“.
„Bei uns sind nicht alle sportlich“
Das muss eine gemeinsame Aktivität nicht ausschließen. Wichtig ist, genauer hinzuschauen: Geht es um fehlende Übung, wenig Lust auf Anstrengung oder konkrete körperliche Einschränkungen?
Eine Person möchte vielleicht nur wissen, ob sie mit anderen mithalten muss. Eine andere braucht eine Sitzmöglichkeit oder kann bestimmte Bewegungen nicht ausführen. Solche Unterschiede lassen sich bei der Planung besser berücksichtigen, wenn sie früh angesprochen werden.
Gebt eurem Team die Möglichkeit, Wünsche und Bedenken vertraulich mitzuteilen. Niemand sollte persönliche Einzelheiten vor der ganzen Gruppe erklären müssen.
Bei einer Anfrage an die Hoop Family könnt ihr beschreiben, was eure Gruppe braucht. Gemeinsam mit Beate klärt ihr, ob und wie ein Hula-Hoop-Workshop dazu passt. Keine Vorkenntnisse zu brauchen bedeutet dabei nicht automatisch, dass jede Bewegung für jede Person geeignet ist.
„Ich kann den Reifen sowieso nicht oben halten“
Wer Hula Hoop hört, denkt oft zuerst an einen Reifen, der möglichst lange um die Taille kreist. Vielleicht gibt es dazu noch eine Erinnerung aus der Kindheit – oder an einen Versuch, bei dem der Reifen sofort wieder auf dem Boden lag.
In einem angeleiteten Workshop bekommt ihr Zeit zum Ausprobieren und Hinweise für die ersten Bewegungen. Ein heruntergefallener Reifen gehört dabei zum Lernen.
Bei der Hoop Family entdeckt ihr erste Bewegungen und kleine Tricks mit dem Reifen. Ihr müsst vorher nichts üben und keine bestimmte Leistung mitbringen. Inhalt und Dauer stimmen wir auf eure Gruppe ab.
Ob eine Bewegung sofort gelingt oder mehrere Versuche braucht, darf unterschiedlich sein. Für euren gemeinsamen Tag muss daraus kein Vergleich entstehen.
„Müssen wir dann vor allen tanzen?“
Neue Aktivitäten werden schnell unangenehm, wenn Menschen nicht wissen, was auf sie zukommt. Wer sich einen lockeren Workshop vorstellt, möchte vielleicht nicht überraschend allein vor der Gruppe auftreten.
Klärt deshalb vorab, welche Bestandteile vorgesehen sind. Wenn ihr keine Einzelvorführungen, Wettbewerbe oder gemeinsame Choreografie möchtet, sprecht das bei der Planung ausdrücklich an.
Informiert auch eure Kolleginnen und Kollegen darüber, was vereinbart wurde. Eine Einladung mit einem verständlichen Ablauf nimmt mehr Unsicherheit als die Ankündigung einer geheimen Herausforderung.
Für euren Hula-Hoop-Workshop besprecht ihr mit Beate, welche Gestaltung zu eurem Team passt.
Passt Hula Hoop auch zu einem gemischten Team?
Ob jemand gerne einen Reifen ausprobiert, lässt sich weder am Geschlecht noch am Alter ablesen. Entscheidend sind Interesse, persönliche Voraussetzungen und die Bereitschaft, sich auf etwas Neues einzulassen.
Stellt das Angebot eurem Team deshalb konkret vor: Ihr probiert unter Anleitung Bewegungen und kleine Tricks mit Hula-Hoop-Reifen aus. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Fragt anschließend nach Rückmeldungen. Wenn einzelne Personen mit dem Angebot wenig anfangen können, hilft ein offenes Gespräch. Vielleicht lässt sich der Rahmen passend gestalten. Vielleicht ist für eure Gruppe eine andere Aktivität die bessere Wahl.
Ein gemeinsamer Betriebsausflug sollte auch Raum für eine ehrliche Rückmeldung zur vorgeschlagenen Idee lassen.
So schafft ihr einen entspannten Rahmen
Auch die Organisation beeinflusst, wie wohl sich Menschen bei einem Teamevent fühlen. Diese Absprachen helfen euch dabei:
Klar sagen, was geplant ist: Nennt Aktivität, ungefähre Dauer, Ort und Hinweise zur Kleidung. So können sich alle darauf einstellen.
Pausen ermöglichen: Plant Zeit zum Trinken und Durchatmen ein. Eine Pause sollte nicht kommentiert oder gerechtfertigt werden müssen.
Unterschiede stehen lassen: Manche probieren sofort los, andere beobachten erst einmal. Vermeidet Aufforderungen wie „Jetzt stell dich nicht so an“.
Gemeinsam lachen: Ein misslungener Versuch kann lustig sein, wenn die betreffende Person selbst darüber lachen kann. Achtet darauf, dass niemand zum Unterhaltungspunkt für andere wird.
Fotos vorher absprechen: Klärt, wer fotografiert werden möchte. Fragt zusätzlich, bevor Bilder im Intranet, auf der Firmenwebsite oder in sozialen Medien landen.
Diese Punkte könnt ihr unabhängig davon nutzen, für welche Aktivität ihr euch entscheidet.
Gemeinsam etwas erleben – auch ohne Wettbewerb
Ein Teamtag braucht keine Siegerehrung, um in Erinnerung zu bleiben. Ihr könnt euch gegenseitig Tipps geben, über neue Versuche lachen und euch außerhalb eurer üblichen Aufgaben kennenlernen.
Beim Hula Hoop kann das der Moment sein, in dem eine Bewegung plötzlich gelingt. Oder ihr entdeckt, dass jemand aus dem Team schon Erfahrung mit dem Reifen hat und seine Begeisterung mit euch teilt.
Solche Begegnungen brauchen keinen großen Anspruch. Ein gemeinsamer Nachmittag darf einfach Freude machen. Er muss nicht gleichzeitig Konflikte lösen oder die Zusammenarbeit grundlegend verändern.
Wenn ihr mit eurem Team an konkreten Problemen arbeiten möchtet, ist dafür ein entsprechend moderiertes Format sinnvoll. Ein Freizeitworkshop kann eure gemeinsame Zeit ergänzen.
Welche Alternativen gibt es, wenn Bewegung nicht passt?
Falls eure Gruppe sich mit einer körperlichen Aktivität nicht wohlfühlt, könnt ihr einen kreativen Workshop, gemeinsames Kochen oder eine gesellige Rätselrunde in Betracht ziehen.
Auch dabei lohnt sich ein genauer Blick auf den Ablauf. Ein Quiz mit Zeitdruck und Rangliste fühlt sich anders an als das gemeinsame Lösen einer Aufgabe. Ein Kochabend mit klar verteilten Aufgaben anders als ein Wettbewerb zwischen mehreren Gruppen.
Wählt den Rahmen so, dass er zu euren Wünschen passt.
Weitere Hinweise zur Auswahl, zum Budget und zum Veranstaltungsort findet ihr in unserem Beitrag über Teamevents im Allgäu für kleine Gruppen.
Hula Hoop in euren Betriebsausflug einbauen
Wenn ihr euch für einen Hula-Hoop-Workshop interessiert, könnt ihr ihn als gemeinsamen Programmpunkt in euren Tag integrieren. Anschließend bleibt beispielsweise Zeit für ein Essen und Gespräche.
Für eine feste Gruppe bietet sich ein angeleiteter Workshop an. Bei einem Firmenfest mit wechselnden Gästen kann eine offene Mitmachaktion passen. Welches Format sinnvoll ist, hängt von eurem Anlass und euren Vorstellungen ab.
Den Veranstaltungsort im Allgäu, die geeignete Fläche, den zeitlichen Rahmen und eine mögliche Wetteralternative stimmt ihr vorab mit uns ab.
Erzählt uns von eurem Team
Ihr sucht eine Idee für euren Betriebsausflug im Allgäu und möchtet wissen, ob Hula Hoop zu euch passt?
Schreibt uns, mit wie vielen Personen ihr plant, wann und wo die Veranstaltung stattfinden soll und was euch wichtig ist. Nennt gerne auch Bedenken oder Wünsche zum Ablauf.
Gemeinsam mit Beate klärt ihr, welches Angebot für eure Gruppe infrage kommt.

